Biotechnologie in der Zuckerrübenzüchtung hat Potenzial

Internationales Syngenta-Symposium im schwedischen Landskrona  

Auf Einladung des Züchtungsunternehmens Syngenta Seeds GmbH trafen sich kürzlich Vertreter der Vereinigung der Europäischen Zuckerrübenanbauverbände (CIBE), des schwedischen Landwirtschaftsministeriums und Züchtungsexperten aus dem Hause Syngenta, HILLESHÖG, um über aktuelle Entwicklungen der Zuckerrübenzüchtung zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand der Gedankenaustausch über die Möglichkeiten des Einsatzes biotechnologischer Züchtungsverfahren. Tagungsort war das Zuckerrübenforschungszentrum des Unternehmens im schwedischen Landskrona. 

Syngenta Seeds stellte einige Forschungsprojekte vor. Die Vorträge ließen das enorme Potential erkennbar werden, das biotechnologische Verfahren in der Züchtung bieten. Neue Züchtungsverfahren können einen großen Beitrag leisten, um die Anbaukosten zu minimieren, umweltfreundliche Anbauverfahren zu entwickeln und ein qualitativ hochwertiges Endprodukt zu garantieren. Dabei erstrecken sich die vorgestellten Projekte von der Resistenz gegen Rizomania und Nematoden bis hin zu weiter reichenden Ansätzen für neue Anbauverfahren. Bis zur Einführung von transgenen Rizomania-toleranten Sorten in den USA werden nur noch wenige Jahre vergehen. Winterrüben können die Wirtschaftlichkeit des Zuckerrübenanbaus deutlich steigern und trockenheitstolerante Sorten bieten die Chance auf gute Erträge auch in Zeiten des Klimawandels.  

Einig war sich das Auditorium darüber, dass der Verbraucher auf dem Weg für eine Nutzung von Biotech-Rüben mitgenommen und von deren Wert mit Hilfe einer guten Öffentlichkeitsarbeit überzeugt werden muss. Hierüber gab es einen regen Gedankenaustausch. 

In den USA sind Biotech-Rüben bereits Realität. Dort werden auf fast 100 % der Anbaufläche Zuckerrüben mit Herbizid-Toleranz angebaut. Damit steigt auch das Interesse in den europäischen Anbauregionen.  

Tagung ZR